Junge Radikale - wie sind sie zu stoppen?

Zwei anstrengende Tage mit stundenlangen Diskussionen liegen nunmehr hinter den 150 Delegierten. Es waren intensive Auseinandersetzungen mit schwrierigen Problemfeldern. So kam es zumindest rüber bei der abschließenden Diskussion im Ausschuss 2, der sich mit der Radikalisierung Jugendlicher befasst hat.  Eva von Oettingen vom Verein Gegen Vergessen für Demokratie war in die Bayrische Landesvertretung gekommen, um die Resolution zum Thema mit den Delegierten zu besprechen. Frau von Oettingen zeigte sich begeistert von der tiefe der Resolution und der ernsthaften Nachdenklichkeit im Gespräch mit den Jugendlichen.

Dabei ging es u.a. um die Frage, ob eher der Rechtsradkalismus oder der Islamismus im Vordergrund der Resolution stehen sollte. Außerdem bekannten einige Delegierte, dass sie es unheimlich schwierig fanden, die Position ihres MEP-Landes in die Diskussion einzubringen. Viele hätten daher eher ihre eigene Meinung eingebracht. Und die Delegierte aus Ungarn bekannte, dass sie mit dieser Resolution in ihrem Heimatland gar nicht landen könne. Die rechstspolulistische Fidez-Regierung von Victor Orban würde sich solch ein Bekenntnis zur demokratischen Erziehung der Jugendlichen gar nicht erst durchlesen. Spannende Diskussionen sind damit in den kommenden Tagen im Bundesrat garantiert. .