Das Baltic Sea MEP in Riga - von Jacob Dietrich

Das politische Planspiel Modell Europa Parlament (MEP) gab mir nach zwei erfolgreichen MEP-Runden in Bremen und Berlin die Möglichkeit, dieses Jahr an dem MEP Baltic Sea Region in Riga, der Hauptstadt von Lettland, teilzunehmen.

 

Dieses Event fand vom 3. bis zum 8. Oktober dieses Jahres statt. Dort traf ich auf andere Jugendliche aus ganz Europa, sogar aus Russland. Wir wurden angeregt, uns Gedanken über die Zukunft Europas zu machen. Viele neue Kontakte wurden geknüpft, die sich rasch zu Freundschaften entwickelten und auch das MEP überdauerten. Ich persönlich sammelte viele Erfahrungen und lernte von Ansichten anderer dazu.

 

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Das MEP und die Zukunft der EU Jugendpolitik

Die erfreuliche Nachricht liegt schon einige Monate zurück. Denn bereits seit dem Sommer wissen wir, dass das MEP 2018 erneut vom EU-Jugendprogramm Erasmus plus gefördert wird. Damit werden wir nicht nur großzügig finanziell unterstützt sondern uns auch inhaltlich ganz intensiv mit der Zukunft der EU-Jugendpolitik auseinandersetzen. Denn das ist das Hauptthema in diesem Jahr. Und deswegen geht es unter dem Motto „du »EUROPA» wir“ in den kommenden Monaten um die Frage, wohin sich Europa aus Sicht junger Menschen entwickeln soll und was Jugendpolitik dazu beitragen kann:

Welche Bedeutung hat Europa euch?

Welche Bedeutung haben junge Menschen für Europa?

Wie sollte Jugendpolitik in Europa aussehen?

Und was braucht ihr, um Europa mitgestalten zu können?

Wer will, der kann sich jetzt schon beteiligen unter https://mitwirkung.dbjr.de/mitmachen/  

Das MEP 2018 steht ganz im Zeichen Berlins

Michael Müller - der Regierende Bürgermeister von Berlin - ist der aktuelle Präsident des Bundesrates und damit Schirmherr über unser 19. MEP vom 4.-9. März 2018. Aber damit nicht genug. Er hat vorgeschlagen, die Tradition, die Malu Dreyer im vergangenen Jahr begründet hat, auch in diesem Jahr fortzuführen. Das haben wir natürlich sofort angenommen, was heißt, er wird unser Gesprächspartner in der MEP Fishbowl-Diskussion am Mittwoch den 7. März sein. Es ist dann also ein Heimspiel für ihn. Aber ich hoffe, wir werden es ihm nicht zu einfach machen. Denn es gibt aus Sicht der Jugend genug Baustellen in Berlin, Deutschland und Europa, bei denen dringender Handlungsbedarf besteht.   Wir freuen uns also auf eine spannende und emotionsvolle Diskussion in Fischglas.

Die Zukunft der EU-Jugendpolitik aus der Sicht des MEP

Du – Europa – Wir: Dies ist das Motto des gerade laufenden Konsultationsprozesses in der Europäischen Union zur Zukunft der Europäischen Jugendpolitik. Die Jugend Europas ist aufgerufen, sich einzumischen, um die Inhalte der kommenden EU-Jugendstrategie ab 2019 mitzubestimmen. Und so haben sich auch Schülerinnen und Schüler aus 10 MEP-Schulen nach Berlin auf den Weg gemacht, um ihre Sicht der Dinge in den Beteiligungsprozess einzuspeisen. Nach einer Einführung von Nedim aus dem Jump-Team in das Beteiligungsinstrument der EU zur Jugendpolitik – den sogenannten Strukturierten Dialog – haben wir an drei Tagen 7 der 10 zur Auswahl stehenden Themen bearbeitet, Ideen entwickelt und neue Vorschläge eingebracht – vor allem zu den Themen „Europäische Identität“ und „Digitales Europa“.

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Riga und Helsinki - Das Vorbereitungsseminar in Weimar für die kommenden MEP-Stationen

Auch in diesem Jahr haben sich erneut rund 20 deutsche MEP-Delegierte nach Weimar begeben, um sich in der dortigen Europäischen Jugendbildungsstätte fit zu machen für das internationale MEP-Parkett. Drei Tage lang wurden zu verschiedenen Ausschussthemen Resolutionen formuliert und diskutiert und das alles auf Englisch. Denn bei den internationalen MEP´s in Riga und Helsinki geht alles nur in unserer Lieblingsfremdsprache. Aber es gab auch kulturelle Abwechslung. Denn da hat Weimar ja so einiges zu bieten. Eine jugendgerechte Form dafür ist die Stadtrallye. Dazu gehörte es auch, auf den Spuren von Schiller und Goethe ein Gedicht zu Weimar und Europa zu verfassen. Hier der Vierzeiler der Sieger-Gruppe:

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Die Sternstunden 2017 - Junge Perspektiven auf Europa

Der Europagedanke in seiner reinsten Form - Das größte Problem, vor dem die EU heute steht, ist der wachsende Nationalsismus. Er macht solidarische Lösungen unmöglich und lähmt die Handlungsfähigkeit der EU". Damit hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer auch das Hauptthema des diesjährigen MEP benannt. Denn während die echten Staats- und Regierungschefs Ende der Woche in Rom zusammenkamen, um 60 Jahre EU zu feiern, ging es im Bundesrat im Kern um die Zukunft der europäischen Einmigung und um alles, was damit zusammenhängt: Brexit, Nationalismus, Eurokrise Radikalisierung Jugendlicher.  Mehr in den Sternstunden 2017.

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Junge Ideen für die Zukunft Europas

"Das größte Problem, vor dem die EU heute steht, ist der wachsende Nationalismus. Er macht solidarische Lösungen unmöglich und lähmt die Handlungsfähigkeit der EU“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim 18. Planspiel "Modell Europa Parlament" im Bundesrat.

 

Damit war auch das Hauptthema des diesjährigen MEP benannt. Denn während die echten Staats- und Regierungschefs Ende der Woche in Rom zusammenkommen, um 60 Jahre EU zu feiern, ging es im Bundesrat im Kern um die Zukunft der europäischen Einigung und um alles, was damit zusammenhängt: Brexit, Nationalismus, Eurokrise und die Radikalisierung Jugendlicher. Alle Redner und Gesprächspartner, egal ob Berlins Europa-Staatssekretär Gerry Woop oder die Vertreterin der Rheinland-Pfälzer Landesregierung Monika Fuhr: alle sprachen sich für ein demokratisches Europa aus, das von der heutigen Jugend mitgestaltet werden müsse. 

 

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Eine besondere Stunde am Brandenburger Tor

Nach 14 Stunden Beratungen in den Ausschüssen,  16 Stunden Debatte im Bundesrat, nach nächtelangen Reden schreiben, Lobbying und Konsultationen ist die MEP-Woche immer noch nicht beendet. Es steht nun zum Abschluß noch der Flashmob vor dem Brandenburger Tor auf dem Programm. Es geht für die Teilnehmer darum, noch einmal öffentlich dafür einzustehen, wofür sie sich 5 Tage lang in Berlin im Bundesrat, dem BPA und den Landesvertretungen ausgesprochen haben: Für Solidarität, gegen Radikalisierung und gegen Nationalismus. Dazu statten sich die 150 Jugendliche nun erst einmal mit Europaluftballons und Fähnchen aus, sie proben noch etwas an der  Choreographie, die sie am Vorabend  ausgearbeitet haben, und schreien sich schon etwas warm. Doch die Beatbox läßt auf sich warten und es ziemlich kalt. Ein Mann vom Ordnungsdienst checkt unsere Genehmigung für die Europa-Kundgebung und läßt uns gewähren.

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Taucherbrillen und Bikinis

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich heute viel Zeit für uns genommen. Hunderte Fotos mußten geschossen werden. Jede Delegation bekam ihr Gruppenfoto, die Koblenzer aus ihrer Heimat Rheinland-Pfalz ganz besonders und dann noch einmal alle zusammen. Aber vorher gab es auch inhaltliches zu besprechen. Im Fischglas ging es 75 Minuten munter hin und her.  Die Diskussion stand unter dem Motto "Jung denken - Europa gestalten". Und genau das waren auch die Themen, die den 150 Jugendlichen im Bundesrat unter den Nägeln brannten.

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Junge Radikale - wie sind sie zu stoppen?

Zwei anstrengende Tage mit stundenlangen Diskussionen liegen nunmehr hinter den 150 Delegierten. Es waren intensive Auseinandersetzungen mit schwrierigen Problemfeldern. So kam es zumindest rüber bei der abschließenden Diskussion im Ausschuss 2, der sich mit der Radikalisierung Jugendlicher befasst hat.  Eva von Oettingen vom Verein Gegen Vergessen für Demokratie war in die Bayrische Landesvertretung gekommen, um die Resolution zum Thema mit den Delegierten zu besprechen. Frau von Oettingen zeigte sich begeistert von der tiefe der Resolution und der ernsthaften Nachdenklichkeit im Gespräch mit den Jugendlichen.

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Wir brauchen Europa und Europa braucht uns

So etwas hat man im Bundespresseamt sicherlich seit langer Zeit nicht mehr erlebt: Kamelle flog von der Bühne in die Zuschauermenge. Vorher wurde von der Bonner MEP-Delegation sogar „Viva Colonia“ angestimmt. Neben diesem Highlight gab es bei der offiziellen Eröffnung des MEP 2017 im Theodor Haubach Saal aber noch zahlreiche andere unvergessliche Momente. Vieles hatte mit Musik zu tun – oder zumindest was die Delegierten dafür halten. Das Rennsteiglied, die inoffizielle Hymne des Landes Thüringen, gehört dabei sicherlich eher zur zweiten Kategorie. Einzigartig auch der MEP-Rap aus Schwerin. Damit reihte sich diese Veranstaltung nahtlos in seine Vorgängerjahrgänge ein. 

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Keine Chance für Europagegner - Das  MEP 2017 startet mit einem Glaubensbekenntnis

Die Zehn Gebote haben eine Zukunft. Anläßlich zweier Geburtstage, die es dieses Jahr zu feiern gilt, haben sich die Ausschussvorsitzenden zu Beginn des MEP 2017 einen kleinen Spaß erlaubt und die Gebote der christlichen Kirche auf das heutige Europa umgeschrieben. Denn 60 Jahre nach den Römischen Verträgen und 25 Jahre nach Maastricht brauchen die Staats- und Regierungschefs der EU 28 eine neue Handlungsanweisung, eine Richtlinie für vernüftiges Regieren in der EU. Denn oft geht es in Brüssek leider zu wie im Kindergarten. Dies zu ändern hat sich die 150 Delegierten 2017 fest vorgenommen. Viel Erfolg!

High Noon zum 60. Jahrestag der EU? Wenn Jugend auf Europa-Politik trifft

Gewinnen Nationalismus und Egoismus in Europa die Oberhand? Bedeutet der BREXIT auch das Ende der EU? Ist es zum 60. Geburtstag der EU fünf vor 12 für EUropa? Kommende Woche (19.-24.3.2017) machen sich 180 Jugendliche aus 16 Bundesländern nach Berlin auf den Weg, um sich selbst in die Politik einzumischen. Für die Schüler steht viel auf dem Spiel. Denn es geht heute nicht nur abstrakt um die Zukunft Europas sondern konkret um ihre eigene Zukunft in Europa. Sie wollen daher Lösungen für die drängendsten Fragen der europäischen Politik finden und mit Politikern diskutieren.

 


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25 Jahre nach Maastricht - MEP verabschiedet einen neuen EU- Jugend-Vertrag

Für das internationale MEP 2017 in Arnheim und Maastricht hatte sich das niederländische Organisationsteam etwas ganz besonderes ausgedacht: es hat in Zusammenarbeit mit allen Delegierten einen neuen EU Jugendvertrag ausgeabeitet - und das rechtzeitig zum 25. Jubiläum des Maastrichter Vertrages, mit dem die Europäische Union, so wie wir sie heute kennen, gegründet wurde.  Aber das war nicht das einzige Highlight. Die Delegierten haben ihren Entwurf dann auch noch in Brüssel im Plenarsaal des Europäischen Parlament mit einigen echten Europaabgeordneten diskutiert. Höhepunkt war dann aber die feierliche Übergabe des Textes an Markku Markkula, den Präsideten des Auschusses der Regionen, sowie an Tibor Navracsics, den EU-Kommissar für Jugend. Makku MArkkula hat die Tafel mit dem Vertrag und den Unterschriften der Delegierten dann als Bild in seinem Büro aufgehängt, wie auf Facebook dokumentiert.  Hier findet ihr den Text des neuen Vertrages: 

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Die Themen für das MEP.de 2017 stehen fest

Am Freitag, den 13.1., haben die Präsidenten zusammen mit den 16 Ausschussvorsitzenden in Berlin-Wannsee die Themen für das kommende 18. MEP zusammengestellt. Neben einigen Klassikern wie der Kampf gegen den sogenannten IS oder die EU-Klimapolitik gibt es auch ganz neue Themen: Die Radikalisierung Jugendlicher oder der Brexit stehen zum ersten mal auf der Debatten-Agenda. Zur Vorbereitung haben sich die Teilnehmer in Berlin mit 8 Experten zu ihrem jeweiligen Thema getroffen: sie waren u.a. im Auswärtigen Amt, bei der Diakonie-Katastrophenhilfe oder bei dem Verein Gegen Vergessen Für Demokratie um sich Informationen aus erster Hand zu beschaffen. Hier nun die Liste der Ausschüsse mit den verantwortlichen Voristzenden: 

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MEP CSEE:

mepcsee.eu

MEP Baltic Sea Region:

mepbsr.org

MEP Europe:

mepeurope.eu