Junge Ideen für die Zukunft Europas

"Das größte Problem, vor dem die EU heute steht, ist der wachsende Nationalismus. Er macht solidarische Lösungen unmöglich und lähmt die Handlungsfähigkeit der EU“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim 18. Planspiel "Modell Europa Parlament" im Bundesrat.

 

Damit war auch das Hauptthema des diesjährigen MEP benannt. Denn während die echten Staats- und Regierungschefs Ende der Woche in Rom zusammenkommen, um 60 Jahre EU zu feiern, ging es im Bundesrat im Kern um die Zukunft der europäischen Einigung und um alles, was damit zusammenhängt: Brexit, Nationalismus, Eurokrise und die Radikalisierung Jugendlicher. Alle Redner und Gesprächspartner, egal ob Berlins Europa-Staatssekretär Gerry Woop oder die Vertreterin der Rheinland-Pfälzer Landesregierung Monika Fuhr: alle sprachen sich für ein demokratisches Europa aus, das von der heutigen Jugend mitgestaltet werden müsse. 

 

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Eine besondere Stunde am Brandenburger Tor

Nach 14 Stunden Beratungen in den Ausschüssen,  16 Stunden Debatte im Bundesrat, nach nächtelangen Reden schreiben, Lobbying und Konsultationen ist die MEP-Woche immer noch nicht beendet. Es steht nun zum Abschluß noch der Flashmob vor dem Brandenburger Tor auf dem Programm. Es geht für die Teilnehmer darum, noch einmal öffentlich dafür einzustehen, wofür sie sich 5 Tage lang in Berlin im Bundesrat, dem BPA und den Landesvertretungen ausgesprochen haben: Für Solidarität, gegen Radikalisierung und gegen Nationalismus. Dazu statten sich die 150 Jugendliche nun erst einmal mit Europaluftballons und Fähnchen aus, sie proben noch etwas an der  Choreographie, die sie am Vorabend  ausgearbeitet haben, und schreien sich schon etwas warm. Doch die Beatbox läßt auf sich warten und es ziemlich kalt. Ein Mann vom Ordnungsdienst checkt unsere Genehmigung für die Europa-Kundgebung und läßt uns gewähren.

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Taucherbrillen und Bikinis

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich heute viel Zeit für uns genommen. Hunderte Fotos mußten geschossen werden. Jede Delegation bekam ihr Gruppenfoto, die Koblenzer aus ihrer Heimat Rheinland-Pfalz ganz besonders und dann noch einmal alle zusammen. Aber vorher gab es auch inhaltliches zu besprechen. Im Fischglas ging es 75 Minuten munter hin und her.  Die Diskussion stand unter dem Motto "Jung denken - Europa gestalten". Und genau das waren auch die Themen, die den 150 Jugendlichen im Bundesrat unter den Nägeln brannten.

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Junge Radikale - wie sind sie zu stoppen?

Zwei anstrengende Tage mit stundenlangen Diskussionen liegen nunmehr hinter den 150 Delegierten. Es waren intensive Auseinandersetzungen mit schwrierigen Problemfeldern. So kam es zumindest rüber bei der abschließenden Diskussion im Ausschuss 2, der sich mit der Radikalisierung Jugendlicher befasst hat.  Eva von Oettingen vom Verein Gegen Vergessen für Demokratie war in die Bayrische Landesvertretung gekommen, um die Resolution zum Thema mit den Delegierten zu besprechen. Frau von Oettingen zeigte sich begeistert von der tiefe der Resolution und der ernsthaften Nachdenklichkeit im Gespräch mit den Jugendlichen.

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Wir brauchen Europa und Europa braucht uns

So etwas hat man im Bundespresseamt sicherlich seit langer Zeit nicht mehr erlebt: Kamelle flog von der Bühne in die Zuschauermenge. Vorher wurde von der Bonner MEP-Delegation sogar „Viva Colonia“ angestimmt. Neben diesem Highlight gab es bei der offiziellen Eröffnung des MEP 2017 im Theodor Haubach Saal aber noch zahlreiche andere unvergessliche Momente. Vieles hatte mit Musik zu tun – oder zumindest was die Delegierten dafür halten. Das Rennsteiglied, die inoffizielle Hymne des Landes Thüringen, gehört dabei sicherlich eher zur zweiten Kategorie. Einzigartig auch der MEP-Rap aus Schwerin. Damit reihte sich diese Veranstaltung nahtlos in seine Vorgängerjahrgänge ein. 

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Keine Chance für Europagegner - Das  MEP 2017 startet mit einem Glaubensbekenntnis

Die Zehn Gebote haben eine Zukunft. Anläßlich zweier Geburtstage, die es dieses Jahr zu feiern gilt, haben sich die Ausschussvorsitzenden zu Beginn des MEP 2017 einen kleinen Spaß erlaubt und die Gebote der christlichen Kirche auf das heutige Europa umgeschrieben. Denn 60 Jahre nach den Römischen Verträgen und 25 Jahre nach Maastricht brauchen die Staats- und Regierungschefs der EU 28 eine neue Handlungsanweisung, eine Richtlinie für vernüftiges Regieren in der EU. Denn oft geht es in Brüssek leider zu wie im Kindergarten. Dies zu ändern hat sich die 150 Delegierten 2017 fest vorgenommen. Viel Erfolg!

High Noon zum 60. Jahrestag der EU? Wenn Jugend auf Europa-Politik trifft

Gewinnen Nationalismus und Egoismus in Europa die Oberhand? Bedeutet der BREXIT auch das Ende der EU? Ist es zum 60. Geburtstag der EU fünf vor 12 für EUropa? Kommende Woche (19.-24.3.2017) machen sich 180 Jugendliche aus 16 Bundesländern nach Berlin auf den Weg, um sich selbst in die Politik einzumischen. Für die Schüler steht viel auf dem Spiel. Denn es geht heute nicht nur abstrakt um die Zukunft Europas sondern konkret um ihre eigene Zukunft in Europa. Sie wollen daher Lösungen für die drängendsten Fragen der europäischen Politik finden und mit Politikern diskutieren.

 


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25 Jahre nach Maastricht - MEP verabschiedet einen neuen EU- Jugend-Vertrag

Für das internationale MEP 2017 in Arnheim und Maastricht hatte sich das niederländische Organisationsteam etwas ganz besonderes ausgedacht: es hat in Zusammenarbeit mit allen Delegierten einen neuen EU Jugendvertrag ausgeabeitet - und das rechtzeitig zum 25. Jubiläum des Maastrichter Vertrages, mit dem die Europäische Union, so wie wir sie heute kennen, gegründet wurde.  Aber das war nicht das einzige Highlight. Die Delegierten haben ihren Entwurf dann auch noch in Brüssel im Plenarsaal des Europäischen Parlament mit einigen echten Europaabgeordneten diskutiert. Höhepunkt war dann aber die feierliche Übergabe des Textes an Markku Markkula, den Präsideten des Auschusses der Regionen, sowie an Tibor Navracsics, den EU-Kommissar für Jugend. Makku MArkkula hat die Tafel mit dem Vertrag und den Unterschriften der Delegierten dann als Bild in seinem Büro aufgehängt, wie auf Facebook dokumentiert.  Hier findet ihr den Text des neuen Vertrages: 

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Die Themen für das MEP.de 2017 stehen fest

Am Freitag, den 13.1., haben die Präsidenten zusammen mit den 16 Ausschussvorsitzenden in Berlin-Wannsee die Themen für das kommende 18. MEP zusammengestellt. Neben einigen Klassikern wie der Kampf gegen den sogenannten IS oder die EU-Klimapolitik gibt es auch ganz neue Themen: Die Radikalisierung Jugendlicher oder der Brexit stehen zum ersten mal auf der Debatten-Agenda. Zur Vorbereitung haben sich die Teilnehmer in Berlin mit 8 Experten zu ihrem jeweiligen Thema getroffen: sie waren u.a. im Auswärtigen Amt, bei der Diakonie-Katastrophenhilfe oder bei dem Verein Gegen Vergessen Für Demokratie um sich Informationen aus erster Hand zu beschaffen. Hier nun die Liste der Ausschüsse mit den verantwortlichen Voristzenden: 

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Mitdenken und Mitmachen - Das MEP beim JuPiD

Bildungsgerechtigkeit, Digitalisierung und demografischer Wandel: Die Jugendpolitik steht vor großen Herausforderungen. Was in Europa geändert werden muss und was jetzt wichtig wird, diskutierten Jugendliche und Politiker_innen bei der Veranstaltung „JuPiD 2016 – Jugend und Politik im Dialog“ in Weimar. Auch drei MEP-Delegierte aus Bonn und Bremen waren mit dabei.

 

Warum gibt es so wenig Schnellzüge zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik? Wann werden die Schulabschlüsse zwischen den einzelnen Bundesländern endlich angeglichen? Und wie kann volljährigen Geflüchteten ohne formalen Schulabschluss der Zugang zum Bildungssystem erleichtert werden? Die Veranstaltung „JuPiD 2016 – Jugend und Politik im Dialog“ in Weimar hat gerade erst angefangen und schon kommen die harten Themen auf den Tisch. Die knapp 40 teilnehmenden Jugendlichen sitzen in Kleingruppen im Raum verteilt, lernen sich gegenseitig kennen und erzählen, welche politischen und gesellschaftlichen Themen sie gerade umtreiben.

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Ich könnte ja was draus machen - Kopenhagener Reflexionen

Was machen 180 Jugendliche aus 30 verschiedenen Ländern in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen? Richtig! Sie simulieren eine Woche lang das Parlament der Europäischen Union. Ein Teil dieser Veranstaltung durfte ich vom 29. Oktober bis 05. November in Kopenhagen sein als Delegierter Deutschlands. Während der ersten drei Tage fanden sich die circa 160 Delegierten aus allen Mitgliedsstaaten der EU sowie weiteren Staaten, beispielsweise der Türkei oder Norwegen, in zehn unterschiedlichen Ausschüssen zusammen und erarbeiteten Resolutionen zu zehn unterschiedlichen Themen.

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MEP BSR in Kaliningrad - Eine Reise in eine andere Welt

 3 Uhr nachts - ein großer Russe leuchtet mit einer Taschenlampe durch unseren Bus. Alle müssen aussteigen und ihr Visa vorzeigen. Dann geht es weiter zu den nächsten Checkpoints. Nochmal aussteigen, warten, Visa prüfen. Endlich dürfen wir einreisen! Die Sonne ging auf, als wir durch Kaliningrad gefahren sind. Erschöpft müde und verschlafen von der langen Busfahrt, schauen wir aus dem Fenster und denken uns “kann das wirklich so aussehen”? Riesige Plattenbauten stechen aus dem kalten Nebel hervor. Die Straßen sind noch ganz frei und die Stadt erwacht. Der Dönerladen an der Ecke macht grade auf.

 

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Die ersten Infos zum MEP.de 2017 in Berlin - EU-Förderung und Schirmherrschaft stehen fest

Die Vorbereitungen zur 18. Sitzung des Modell Europa Parlament Deutschland haben begonnen. Und es gibt erste wichtige Meldungen. So wird uns die Präsidentin des Bundesrates, Frau Malu Dreyer, in einer Fishbowl-Diskussion Rede und Antwort zu aktuellen europa- und jugendpolitischen Fragen  stehen. Die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz hat sich hierfür 90 Minuten Zeit reserviert - und der Termin ist bereits auf der Seite des Bundesrates angekündigt! Die zweite wichtige Nachricht:

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Das MEP auf den Spuren von Goethe und Schiller

Im sonnigen September haben sich 20 Delegierte auf den Weg nach Weimar begeben, um sich in der Europäischen Jugendbildungsstätte drei Tage lang auf ihren internationalen Einsatz bei den Herbst MEPs vorzubereiten. Vier Resolutionen wurden von den Ausschüssen auf Englisch verfasst und im Plenum diskutiert. Drei wurden auch angenommen.  Zur Abwechslung und um die europäische Seite Weimars aufzuspüren, wurde eine europäische Stadtrallye ins Programm aufgenommen. Eine Aufgabe bestand darin, ein europäisches Gedicht über Weimar zu verfassen: Hier die Ergebnisse der Gruppen:

 

 

 

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Die MEP-Sternstunden 2016 - Ein Blick in die europäische Seele der Delegierten

Das MEP war wieder einmal auf der Höhe der Zeit. Denn während die echten Staats- und Regierungschefs in Brüssel zusammenkamen und über den Brexit und die Schließung der Außengrenzen der EU berieten, ging es auch im Bundesrat im Kern um die Flüchtlinge und alles, was damit zusammenhängt: den Syrien-Krieg, die Türkeistrategie der EU, die Integration junger Migranten sowie die innere Sicherheit.

"Gerade in der Flüchtlingskrise ist es wichtig, eine gemeinsame europäische Lösung zu finden. Dabei dürfen die großen Errungenschaften, wie etwa die Freizügigkeit in der EU, nicht in Frage gestellt werden" Mit diesen Worten eröffnete Regierungssprecher Steffen Seibert die Auftaktveranstaltung zum 17. MEP. Ihr habt wieder einmal gezeigt: das MEP ist weit mehr als ein Simulationsspiel.

 

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